Geboren 1982 in Feldkirch, Vorarlberg
Lebt und arbeitet am Rande von Wien

Jacqueline Cheval beschäftigt sich seit ihrem Kunststudium in England mit scheinbaren Gegensätzlichkeiten und dem Versuch, diese miteinander in Beziehung zu bringen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht das Spannungsfeld zwischen Materialität und Transzendenz, Intuition und Verstand, Entstehung und Auflösung.

Aufgewachsen in Vorarlberg kam sie schon früh mit spirituellen und philosophischen Fragestellungen in Berührung. Diese Erfahrungen prägen bis heute ihr Interesse an den Übergängen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem und der Übersetzbarkeit von innerer Wahrnehmung in äußere Formen.

In ihren Arbeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Malerei und Objekt. Intuition leitet den Arbeitsprozess, selten wird vorgezeichnet.

Dabei folgt sie einem offenen, flüssigen Ansatz: Formen nehmen Gestalt an, entwickeln sich in einem Wechselspiel von Ordnung und Bewegung und lösen sich teilweise wieder auf.

Jedes Werk trägt die Bewegung seines Entstehens in sich und füllt den Raum mit stiller Präsenz.

Sie wirkt neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit als Kreativitätstrainerin und Kursleiterin. (siehe ‘KURSE’)